Thema Baubranche findet viel Zuspruch

Zum offiziellen Auftakt hatten sich bereits 14 Unternehmen angemeldet. Mittlerweile sind weitere Unternehmen, vor allem aus dem Gebäudesektor, dazu gekommen. 

Mit den Banken Triodos und GLS, die für ihren Nachhaltigkeitsansatz bekannt sind, konnten zwei Unternehmen gewonnen werden, die sich beide bereits seit mehr als 40 Jahren engagiert und innovativ mit dem Thema nachhaltiges Wirtschaften auseinandersetzen.  

Ziel ihrer Teilnahme bei CEWI ist es, die Transformation des Gebäudesektors mitzugestalten. So wollen beide ihre Erfahrungen aus der Baubranche in das Projekt einbringen und gleichzeitig an neuen Perspektiven zum nachhaltigen Bauen mitarbeiten – auf der Suche nach neuen Ideen, damit eine der emissionsstärksten Branchen zukünftig weniger Rohstoffe verbraucht und zirkuläre Ansätze sich durchsetzen. 

Auch dem Unternehmen Brüninghoff ist die aktive Auseinandersetzung mit zirkulären Wirtschaftsansätzen und der eigenen bisherigen Wirtschaftsweise wichtig. Bei Brüninghoff ist man überzeugt, dass ein Bauunternehmen nur mit gelebter und in der Unternehmensphilosophie verankerter Nachhaltigkeit dauerhaft erfolgreich sein wird. Deshalb engagiere man sich auch beim CEWI Projekt. 

Rückbau-Material nicht als Abfall, sondern als Wertstoff und Gebäude als Materialdepot der Zukunft auch für eigene Produkte zu begreifen, ist eine wichtige Säule der Nachhaltigkeitsstrategie des Baustoff-Unternehmens Saint-Gobain, das ebenfalls seine Projektteilnahme bestätigt hat. In 2019 verpflichtete sich Saint-Gobain, das Ziel der „Netto-Null-Emissionen CO2“ bis 2050 zu erreichen und bis 2025 bereits um 20% gegenüber 2010 zu reduzieren. Saint-Gobain will damit aktiv dazu beitragen, die Baubranche zu einer stärker zirkulären und damit sowohl energie- als auch ressourceneffizienteren Bauweise zu gestalten.