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Nachhaltige Firmen der Automobilbranche dabei

Es ist nicht zwingend notwendig, das Rad ganz neu zu erfinden – die Firmen Encory GmbH und Hoffmann+Voss GmbH bringen ihre Erfahrungen zur Nachhaltigkeit in der Automobilbranche in das CEWI Projekt ein. Neben dem Austausch erhoffen sie sich ein kreatives und kooperatives Arbeiten an bestehenden Herausforderungen und möglichen Perspektivwechseln.

Die Firma Hoffmann + Voss begann schon vor 60 Jahren mit dem Vermahlen und Handeln von Kunststoffabfällen und stellt heute für die Auto-, Gebäude- und Elektroindustrie technische Kunststoffrohstoffe her. Circular Economy liegt sozusagen in der DNA des Unternehmens. Man wünscht sich in Viersen allerdings ein breiteres Verständnis für den Mehrwert von recyceltem Plastik. Um das Potenzial von Plastikabfällen zu bergen, müsse man alle Beteiligten der Wertschöpfungskette – vom Compoundeur zum Teile-Lieferanten bis hin zum OEM – ins Boot holen und gemeinsam schauen, welche Hürden es zu nehmen gilt. Im CEWI Projekt soll genau dies erreicht werden, Hoffmann + Voss wollen diese Chance der interdisziplinären Zusammenarbeit nutzen.

Diese Art der Zusammenarbeit steckt i2016 gegründeten Joint Venture Encory, dessen Geschäftsmodell ebenfalls auf Circular Economy basiert. Im Fokus steht die nachhaltige Aufbereitung und Wiederverwertung von Kraftfahrzeug-Ersatzteilen, um für den Bereich Aftersales Kreisläufe zu optimieren und bestenfalls zu schließen. Beim CEWI Projekt will das von der der BMW Group und der ALBA Group gegründete Unternehmen Projektideen zur Circular Economy vorstellen und gemeinsam weiterentwickeln.