Video zur CEWI-Konferenz „Circular Economy gemeinsam anpacken“

Mehr als 40 Unternehmen, Finanzakteure und Organisationen haben branchenübergreifende Konzepte, Pilotprojekte und innovative Geschäftsmodelle für eine Circular Economy erarbeitet. Die Ergebnisse und die weitere Umsetzung der Pilotprojekte wurden im Juni vor mehr als 100 Teilnehmenden auf der ersten Zwischenkonferenz des CEWI-Projektes vorgestellt und diskutiert.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Bundesumweltministerin Steffi Lemke. Vor dem Hintergrund von Klimakrise und Artensterben sei die Bedeutung der Kreislaufwirtschaft unterschätzt. Auch für die Wirtschaft habe sich die Nicht-Verfügbarkeit von Rohstoffen durch die Beeinträchtigung von Lieferketten während der Pandemie durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine nochmal verschärft. Damit Rohstoffe mehr in echten Stoffkreisläufen geführt werden können, seien weitere technische Innovationen notwendig. „Wir brauchen aber auch soziale Innovationen, also neue Prozesse, neue soziale Praktiken, neue Organisationsformen, interdisziplinäre Ansätze,“ so Lemke. Sie würdigte deshalb, dass im CEWI-Projekt „Unternehmen ihre Aktivitäten entlang der Wertschöpfungskette besser miteinander verknüpfen, um den Kreislaufgedanken in die Realität umzusetzen.“

Die CEWI- Projekte hatten 3 Minuten Zeit, um ihre branchenübergreifende Konzepte, Pilotprojekte und innovative Geschäftsmodelle für eine Circular Economy für Gebäude & Automobil vorzustellen. Daneben stand der Austausch mit Projektteilnehmer:innen und eine High-Level Podiumsdiskussion mit Vertreter:innen aller relevanten Ministerien, Unternehmen und der Wissenschaft im Mittelpunkt der Veranstaltung.

Die Projekte gehen mit neuen Impulsen in die Phase der Verstetigung. Das Projekt CEWI wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz gefördert und fachlich begleitet.