Politikdialog

Projektziel

Initiierung eines politischen Dialoges mithilfe einer Veranstaltung zur Förderung und Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für eine funktionierende und zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft im Gebäudesektor.
(Formatwunsch Präsenztermin, alternativ Online-Format)

Inhaltsebene:
Einstieg über die Aufzeichnung der Ist-Situation, Ausblick auf mögliche Ansätze und Empfehlungen:

  • Einblick in die Ausgangsituation und Aufzeigen der Herausforderungen
  • Definition von notwendigen Rahmenbedingungen für den Ausbau und die Stärkung der Kreislaufwirtschaft
  • Schaffung von Rechtssicherheit für den Einsatz von Recycling-Material (z. B. Einführung von Grenzwerten)
  • Anreize (z. B. wirtschaftliche) für die Förderung des Ausbaus einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft (Schließen von hochwertigen Kreisläufen)
  • Differenzierte Betrachtung von Szenarien Gebäudebestand und Neubau (Ressourceneffizienz, Rückbaubarkeit, Multi-Recycling, Umnutzungsfähigkeit)
  • Empfehlungen und Instrumente für die Umsetzung der definierten Zielsetzung

Ausgangssituation und Problemstellung

Der Gebäudesektor bietet ein großes Optimierungspotenzial: vom Ressourcen- und Materialeinsatz während der Bauphase über die Reduktion von Emissionen bei der Gebäudenutzung bis zum Ausbau zirkulärer Wertschöpfung mit entsprechenden Geschäftsmodellen.

Die am Prozess beteiligten Partner benötigen für ihr Betätigungsfeld größtmögliche Klarheit über gesetzliche Rahmenbedingungen sowie geltende Rechtsprechung und damit Planungssicherheit. Die Mantelverordnung zur Verwertung mineralischer Abfälle bietet nur einen ersten Baustein für die Legitimierung und den Einsatz von Sekundärrohstoffen.

Es kursieren sehr unterschiedliche Wissensstände und Überzeugungen zu den Möglichkeiten, wie hochwertige Kreisläufe geschlossen werden können. Die nationalen Entwicklungsstände sind ebenfalls auf unterschiedlichem Niveau. Genehmigungsprozesse (z. B. für Bauarten, Baustoffe, Materialien) sind langwierig und hemmen den Entwicklungsprozess (z. B. Holzbau, R-Beton/ RC-Beton, Dämmstoffe).

Lösungsansatz

Um die Potenziale hinsichtlich einer zukunftsfähigen Kreislaufwirtschaft für Ressourcen und Materialien im Gebäudesektor zu nutzen, müssen Grundvoraussetzungen geschaffen werden. Hierfür gilt es, sowohl die technischen, infrastrukturellen und logistischen Herausforderungen als auch die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen zu beschreiben und sicherzustellen.

Ganzheitliche Ansätze sollten genau diese unterschiedlichen Dimensionen berücksichtigen und Transparenz für die unterschiedlichen Bedürfnisse aller Beteiligten schaffen. Eine Thesenerstellung und ein Fragenkatalog können hier eine Grundlage für die politische Diskussion liefern. Bereits bestehende Studien, Abhandlungen und Wissensstände sowie relevante Meinungsbildner sollten einbezogen werden. Auf dieser Basis soll dann der politische Dialog initiiert und geführt werden.

Alleinstellungsmerkmal

Wir haben im Rahmen des CEWI-Projekts mit der Expertise der teilnehmenden Akteure die Möglichkeit, die Aufgaben über die gesamte Wertschöpfungskette zu betrachten und die Herausforderungen und Potenziale aufzuzeigen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Stimmen aus der Praxis und der Wissenschaft ermöglichen eine ganzheitliche Betrachtung zur Identifikation von Lösungsansätzen.

Angewandte CE-Ansätze und Handlungsfelder

Symbol für Ansatz der Circular Economy

Steigerung der Produkt- und Materialeffizienz (modulare Bauweise)

Verlängerung der Lebensdauer & effizientere Nutzung der Produkte (u.a. zirkulärer Baustoffhandel, Wiederverwendung von Komponenten)

Symbol für Circular Economy Ansatz

Substitution von Rohstoffen und Materialien (nachwachsende Rohstoffe)

Aus dem CEWI-Netzwerk sind folgende Akteure aktiv beteiligt:

Logo Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.
Logo der Firma Knauf
Logo der TRIQ GmbH