Logos der Unternehmen Concular, Circular Berlin, Madaster und Solid.box

Experten des kreislaufgerechten Bauens Teil des Projekts

Während sich einige der teilnehmenden Firmen noch nicht lange mit zirkulären Bauen befassen, weisen andere schon anerkannte Expertise auf: So wie Concular, Madaster und Solid.box. Nichtsdestotrotz sind auch Firmen mit nachhaltigen Geschäftsmodellen an der Mitarbeit im CEWI Projekt interessiert. Die Bauwirtschaft, weltweit für ein gutes Viertel der CO2 -Emissionen verantwortlich, in Richtung geschlossene Materialkreisläufe zu denken, ist ihr gemeinsames Ziel.

Am besten komme man dem Ziel zirkulären Bauens mit Projekten wie CEWI näher, fasst Hermann Stegink von Solid.box zusammen, denn das Vernetzen helfe dabei, gemeinsam mit einer Stimme zu sprechen und so deutlicher Gehör zu finden, um das Thema Nachhaltigkeit in Gesellschaft und Politik zu tragen. Auch die Gründer von Concular und das Unternehmen Madaster sehen in der Mammutaufgabe, die Baubranche nachhaltig zu verändern, ein Gemeinschaftsprojekt, für dessen Umsetzung Circular Economy eine zentrale Rolle spielt.

Ähnlich wie Madaster hat auch Concular die verbauten Materialien und Produkte im Blick. Während die einen mit ihrem Material-Passport alle Elemente in einem Bauprojekt dokumentieren, sind die anderen in den konkreten Rückbau von Gebäuden involviert. Beide Unternehmen haben dafür digitale Plattformen entwickelt, auf denen Material- und Produktdaten von Immobilien gespeichert, verwaltet und ausgetauscht werden können, so dass bei bevorstehendem Rückbau Materialien wieder in den Kreislauf gebracht werden können.

Hier setzt auch Circular Berlin an. Der Verein will die Stoffströme der Hauptstadt hin zu Kreislaufströmen gestalten und verfolgt, neben dem Bauwesen und urbanen Strategien, auch die Bereiche Biomasse, Textil und Design. Mit der Projektteilnahme möchte man von anderen Vorreitern in Deutschland lernen, wie lokale Kreislaufsysteme aufgebaut werden können, um mehr Wirkung für das lokale Bauwesen in Berlin zu generieren.