Logo Circular Structural Design_DGNB_AVN_BioNaturResor

Baubranche: Von der Destinationsentwicklung bis zur Tragwerksplanung

Am Donnerstag startet der erste CEWI Workshop. Mit dabei sind auch die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen, der Abbruchverband Nord, CIRCULAR STRUCTURAL DESIGN und die BioNaturResort GmbH. Auf ihre jeweils sehr eigene Art und Weise sind sie alle auf der Suche nach Möglichkeiten, wie sich Bauen nachhaltiger und ressourcenschonender gestalten lässt.

Seit der Gründung in 2007 hat sich die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V. (DGNB) zum größten europäischen Netzwerk für nachhaltiges Bauen entwickelt. Im Zertifizierungssystem der DGNB sind zentrale Aspekte des zirkulären Bauens, wie beispielsweise die Betrachtung des gesamten Lebenszyklus, verankert. Bei CEWI möchte man den zirkulären Ansatz gemeinsam mit Akteuren der gesamten Wertschöpfungskette weiter vorantreiben.

Vom anderen Ende der Wertschöpfungskette blickt der Abbruchverband Nord e.V. auf das Thema Bauen. Die Mitgliedsbetriebe des Verbands sind die Ersten beim Rückbau und Experten beim Recyceln von Baustoffen. Beim Verband ist man aber sicher, dass noch mehr geht. Und möchte deshalb daran mitwirken, die Rahmenbedingungen rechtzeitig so zu strukturieren, dass späteres Recycling auch bei großen und kleinen Stoffströmen real leistbar ist.

Mit CIRCULAR STRUCTURAL DESIGN will Bauingenieur Patrick Teuffel die Prinzipien der Kreislaufwirtschaft in jedem alltäglichen Projekt in der Tragwerksplanung voranbringen. Als Schnittstelle zwischen Forschung und Praxis kann CIRCULAR STRUCTURAL DESIGN im CEWI Projekt Denkanstöße liefern. Gleichzeitig freut man sich auf den interdisziplinären Austausch und die Bandbreite an teilnehmenden Unternehmen, um neue Ideen zu entwickeln und weiterzudenken. 

Mögliche Ergebnisse aus dem Projekt würde auch die BioNaturResort GmbH gern in ihren Arbeiten einfließen lassen: Alternative Wohnkonzepte, nachwachsende Rohstoffe oder die Wiederverwendbarkeit von Gebäudekomponenten – all diese Ansätze bieten für die Entwickler nachhaltiger touristischer Destinationsresorts auf Basis der Gemeinwohlökonomie und Kreislaufwirtschaft Potenzial. Sie bringen vielfältige Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Kommunen und Städten mit, die nachhaltigen Entwicklungen gegenüber aufgeschlossen sind, und freuen sich über den Erfahrungsaustausch mit Gleichgesinnten aus dem Gebäudesektor.