Baubranche: Zirkulärer Umgang mit Ressourcen als Geschäftsmodell

Material wiederverwenden, reparieren oder aufarbeiten – das Unternehmen Loopfront und der Industrieverband Feuerzinken arbeiten am Ziel zirkulär zu wirtschaften auf sehr verschiedene Art und Weise mit.

Das in Norwegen gegründete Unternehmen Loopfront will mit seiner digitalen Plattform vor allem die Wiederverwendung von Baumaterialien und Einrichtungsgegenständen voranbringen. Damit sowohl privatwirtschaftliche Akteure als auch öffentliche Akteure die Möglichkeiten der Wiederverwertung erkennen und die schon existierenden Ressourcen anthropogener Lager nutzen, teilt Loopfront in verschiedenen Gemeinschaftsprojekten seine Kompetenzen mit Planer*innen, Bauunternehmen und Dienstleistern. So will man daran mitwirken, die graue Energie von Gebäuden nachhaltig zu reduzieren.

Auch beim Industrieverband Feuerzinken, in dem sich rund 150 Unternehmen organisieren, setzt man sich mit der Nachhaltigkeit der eigenen Produkte und Produktionsweise auseinander: Dank des hergestellten Zinküberzugs erhalten viele Produkte einen hohen Nachhaltigkeitsfaktor. Durch das Aufarbeiten und Instandsetzen von feuerverzinktem Stahl kann dieser fast ohne Qualitätsverlust recycelt und wiederverwendet werden. So kann das Metall in verschiedenen Bauwerken wieder zum Einsatz kommen – ohne hohen Energiebedarf und CO2-Emissionen.