Nach einer Laufzeit von drei Jahren
wurde das CEWI Vorhaben zum 31.08.2023 beendet. Das Konsortium aus WWF
Deutschland, Stiftung KlimaWirtschaft und Wuppertal Institut werden das Thema
Circular Economy auch in ihrer zukünftigen Arbeit weiterhin aktiv verfolgen, um
die Transformation zu einer Circular Economy weiter voranzutreiben.
Initiatoren
Projekt
CEWI
Das vom
WWF, der Stiftung KlimaWirtschaft und dem Wuppertal Institut durchgeführte
Projekt hat 55 teilnehmende Personen aus 42 Unternehmen diverser Branchen
und Größen zusammengeführt, um Sektorentransformation nach Grundsätzen einer
Circular Economy wissenschaftlich und in praktischen Projekten zu
erproben.
In zwei
umfassenden Vorstudien erfolgte eine wissenschaftliche Ausarbeitung der
Anwendbarkeit von Grundsätzen einer Circular Economy auf zwei zentrale
Sektoren:
Gebäude und Automobil.
Anschließend wurden in
3 Workshops 6 Projektideen
herausgearbeitet, die auf einer Konferenz präsentiert wurden und nun weiter
ausgearbeitet, in die Umsetzung gebracht und über das Projektende im
Spätsommer 2023 hinaus verstetigt werden sollen.
Aktivitäten
und Meilensteine
Aus
Circular-Economy-Ansätzen wurden Handlungsfelder, Projektideen und
Fokusprojekte abgeleitet. Hierbei wurden die Ideen bezüglich Ihrer
ökologischen und ökonomischen Einflüsse abgeschätzt. Die resultierenden
Projekte kommen im Herbst 2022, zum letzten Drittel der Projektlaufzeit,
voll ins Laufen.
01
Vorstudien &
Lernvideos
02
Offizieller
Launch
03
Workshop
1-3
04
Ergebnisse
teilen
05
Verstetigungsphase
Handlungsfelder
aufzeigen
Gebäude &
Architektur
Handlungsfelder
aufzeigen
Gebäude &
Architektur
Workshop
1
Discover &
Co-Create
Workshop
2
Projekte
ausgestalten
Workshop
3
Projekte
vorbereiten
Projekte kommunizieren &
Umsetzung
diskutieren
Umsetzung planen
Mai – Juli 2021
digital
Juni 2021
Oktober 2021 – März 2022
Juni 2022
Juli 2022 – Mai 2023
Projekte
Gebäude
Diese
Projektideen- und Konzepte fokussieren sich auf die klimafreundliche und
ressourceneffiziente Gestaltung des Gebäudesektors.
Simulator
IT-Tool
Gemeinsam wird ein integratives Tool
entwickelt, das die Wiederverwendung von Baustoffen, Bauteilen und ganzen
Bauwerken eines Quartiers einschätzen und auf dieser Basis mögliche neue
Gebäudetypen nach dem Motto „mit dem Planen, das verfügbar ist“ entwerfen
kann.
DJH for
future
Für die Jugendherberge
Balingen-Lochen wird ein Konzept zur nachhaltigen Sanierung, Modernisierung
und Finanzierung mithilfe von CE-Ansätzen entwickelt. Der Kreislaufgedanke
wird sowohl im Gebäude sichtbar sein, als sich auch in den Bildungsangeboten
des Hauses widerspiegeln. Das Konzept soll zu einem Leitfaden zur
Weiterentwicklung anderer Jugendherbergen in Deutschland werden.
Politikdialog
Um die dringend nötigen
Rahmenbedingungen für eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft im
Gebäudesektor abzustecken, bedarf es des aktiven Austauschs zwischen Politik
und Wirtschaft. Mithilfe einer Veranstaltung soll ein politischer Fachdialog
initiiert werden, der mögliche Herausforderungen und Potenziale bei der
Ausgestaltung thematisiert
Circular
Finance
Sollen Gebäude künftig im
Einklang mit den Klimazielen gebaut und betrieben werden, bedarf es auch bei
der Finanzierung zirkulärer Kriterien. Hierfür wird gemeinsam ein Open Source
Kriterienkatalog entwickelt, der vor allem das Finanzwesen beim
nächsten Schritt in eine Circular Economy des Gebäudesektors unterstützen
soll.
Projekte
Automobil
Diese
Projektideen- und Konzepte fokussieren sich auf die klimafreundliche und
ressourceneffiziente Gestaltung des Automobilsektors.
Fahrzeugverwertungsfabrik
Noch spielen Altautos als
Rohstoffquelle im Prozess der Automobilproduktion eine untergeordnete Rolle.
Mit Blick auf den nötigen Wandel von linearem zu zirkulärem Wirtschaften
soll ein Konzept für eine
industrialisierte, branchenweite Fahrzeugverwertungsfabrik
entwickelt werden, die Fahrzeugteile aber auch Rohstoffe
berücksichtigt.
Digitaler
Produktpass
Der digitale Produktpass ist in
der Lage, die Circular Economy zu befähigen. Um die Umsetzbarkeit für alle
Unternehmen jeder Größe zu gewährleisten, braucht es Dialoge zwischen
Politik, Wissenschaft und Wirtschaft. Bei der Gestaltung eines DPP sollen
auch und vor allem KMU mit in die Gestaltung einbezogen, Potentiale und
Hindernisse beleuchtet werden. Als Grundlage für diese Dialoge wird ein
White Paper mit
Handlungsempfehlungen formuliert.
»Meine
Erwartungshaltung an die Konferenz war, dass sie bei mir persönlich das
kreative Denken anregt.«
Steffi Lemke
Bundesministerin
für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz
»Die
Einzigartigkeit an dem Projekt ist, dass wir branchenübergreifend einen
super tollen Austausch mit den anderen Akteur:innen haben und tiefere
Einblicke auch in neue Bereiche bekommen. Zusätzlich wird der Fokus auf das
Thema Zirkularität in der Gesamtheit gelegt.«
André
Meyer
GLS
Gemeinschaftsbank eG










